Finalrunde OSMM 2019

Das Schülerteam aus Regensdorf konnte sich dieses Jahr knapp für die Finalrunde der OSMM qualifizieren, welche am Samstag, 22. Juni 2019, in St. Gallen stattfand. Da Kämpfer und Kämpferinnen von den Kategorien U11-U15 erlaubt waren, stellte Regensdorf klar das jüngste und unerfahrenste Team von allen acht Final-Teilnehmern. Erschwerend kam noch hinzu, dass zwei der höheren Gewichtsklassen wegen Absenzen nicht mit passenden Kämpfer besetzt werden konnten. Insofern ging es vor allem darum, Erfahrung zu sammeln und zu sehen, wo noch gearbeitet werden muss (im Training/bei den Kämpfern), damit in den kommenden Jahren um die Medaillen mit gekämpft werden kann.

 

Zum Team gehörten:

-28kg Jannis Klima, Luca Maurelli

-30kg Ian Fuchs, Benjamin Belle

-33kg Theo Schneider

-36kg Marc Heiniger, Paul Waibel, Felix Kuntner und Enrico Haas

-40kg –

-45kg Marius Zimmermann

-50kg –

+50kg Andrin Largiader, Cesar Moreira, Tabea und Femke Zimermann

Abwesend waren: -28kg Julien Chuard, -40kg Elias Mandlbauer und -50kg Colin Herzog

 

Im Viertelfinal traf das Team aus Regensdorf auf den BSC Arashi Yama Will. Es kämpften für Regensdorf, -28kg Luca Maurelli (U11), -30kg Benjamin Belle (U11), -33kg Theodor Schneider (U11), -36kg Marc Heiniger (U15), -40kg Enrico Haas (U11, eig. -36kg), -45kg Felix Kuntner (U13, eig. -36kg), -50kg Paul Waibel (U11, eig. -36kg) und +50kg Cesar Moreira (U13).

 

Luca konnte die erste Begegnung mit zwei Wazaari Wertungen für sich entscheiden. Benjamin konnte gut mit seinem Gegner mithalten und musste über die volle Kampfzeit gehen. Leider stand am Ende des Kampfes eine Wertung mehr auf der Seite des Gegners, welcher somit gewann. Theo brachte seinen Gegner schnell zu Boden und konnte ihn dort durch einen Festhalter bezwingen. Mit Marc ging unser einziger U15er an den Start. Leider kam er rasch in Rücklage, so dass er offensiver kämpfen musste. Dies ermöglichte seinem Gegner einen Fehler von Marc aus zu nutzen, um seine zweite Wazaari Wertung zu bekommen und so den Kampf frühzeitig zu beenden. Enrico, Felix und Paul (alle drei -36kg Kämpfer) mussten in die Bresche springen, um die fehlenden Kämpfer zu ersetzen. Enrico musste sich nach kurzer Zeit am Boden durch einen Festhalter geschlagen geben. Bei Felix und Paul war der Gewichtsunterschied ein gewaltiges Handicap. Aber auch der Mangel an Kampferfahrung zeigte sich in ihrem Kämpfen. Sie verloren ihre Kämpfe jeweils beide nach kurzer Kampfzeit durch Ippon-Würfe. Für den letzten Kampf ging Cesar an den Start. Aber auch er vermochte nicht, seinem älteren und erfahrenerem Gegner ein Bein zu stellen. Cesar verlor durch einen Festhalter.

 Somit verlor Regensdorf den Viertelfinal klar mit 4:12 Siegespunkten und 20:57 Wertungspunkten.

 

Nun ging es in die Trostrunde. Dort wartete das starke Team vom JC Dornbirn (A). Schon in der Gruppenphase musste das Team aus Regensdorf gegen das Gast-Team aus Österreich ran. Dort verlor man zwei Mal klar mit 4:12 Siegespunkten.

Nun lag es am Coach Pascal Chuard zu entscheiden, ober er nochmals die erfahreneren Kämpfer kämpfen lassen (die auch schon in der Gruppenphase kämpften), oder doch den unerfahrenen Neulingen die Chance geben sollte, etwas Erfahrung bei so einem nicht alltäglichem Event zu sammeln. Auch mit dem Wissen, dass mit einer weiteren Niederlage das Turnier zu Ende sein würde, liess Pascal drei Neulinge der U11 kämpfen, damit auch sie ihre ersten Erfahrungen in der Finalrunde einer Mannschaftsmeisterschaft sammeln konnten.

 

Folgende Kämpfer und Kämpferinnen durften kämpfen:

-28kg Jannis Klima (U11, Neuling), -30kg Ian Fuchs(U11, Neuling), -33kg Theo Schneider (U11), -36kg Marc Heiniger (U15), -40kg Enrico Haas (U11, eig. -36kg), -45kg Marius Zimmermann (U11, Neuling), -50kg Paul Waibel (U11, eig.-36kg) und +50kg Tabea Zimmermann (U13).

 

-28kg konnte Jannis gleich zu Beginn des Kampfes zu einem Wurf ansetzen. Leider blieb es aber nur bei diesem Versuch. Sein Gegner wiederum konnte sein ersten Angriff erfolgreich mit einem Ippon Wurf abschliessen. -30kg stand Ian bereit zum Kämpfen. Aber auch bei ihm setzte der Gegner rasch zu einem schnellen Ippon-Wurf an. -36kg musste Marc gegen seinen starken Gegner über die vollen drei Minuten Kampfzeit. Ein Sieg und eine Niederlage hatte Marc in der Gruppenphase gegen diesen versierten Gegner aus Dornbirn erreicht. Fest entschlossen die dritte Begegnung für sich zu entscheiden, ging Marc zwar ein wenig nervös aber voll konzentriert in den Kampf. Marc war gut auf seinen Gegner eingestellt und konnte zur Halbzeit mit einem guten Konterangriff punkten. Diesen Vorsprung er nicht mehr aus der Hand und sackte so die einzigen zwei Siegesunkte für Regensdorf ein. -40kg erging es Enrico kaum anders als Jannis und Ian. Enrico versuchte noch ein wenig dagegen zu halten, musste er sich aber auch mit einem guten Wurf seines Gegners geschlagen geben. -45kg kam mit Marius der dritte Neuling an die Reihe. Auch bei Marius war die Nervosität so gross, dass der Kampf nach nur ein paar Sekunden schon wieder zu Ende war. Ippon für den Gegner. Auch für Paul gab es -50kg nichts zu holen, denn Gewicht, Grösse und Erfahrung waren einfach zu unterschiedlich. Ippon nach kurzer Zeit. +50kg durfte Tabea noch ihr Glück versuchen, doch auch da gab es nichts zu holen.

Am Ende stand es 2:14 Siegespunkte und 7:70 Wertungspunkte.

Somit war die Finalrunde 2019 für das Team aus Regensdorf vorbei.

 

Ein paar Worte vom Coach Pascal Chuard:

Eine Final-Qualifikation soll und muss man geniessen. Ein solches Erlebnis hat man nicht oft. Mir war jedoch schon in vorhinein bewusst, dass in diesem Jahr für uns noch nicht viel zu holen war. Nicht weil ich nicht an meine Jungs und Mädels glaube. Aber ich kenne ihre Stärken und Schwächen und weiss, dass wir zusammen noch sehr viel lernen müssen. Ausserdem vielleicht auch ab und zu über uns hinaus wachsen müssen/sollten, um dann schöne Erfolge zusammen feiern zu können.

Wir sind im Aufbau und haben noch viel zu lernen. Was uns die Kämpfe und Resultate klar zeigten.

Ich glaube jedoch fest an das Team und bin mir sicher, dass wir wenn wir uns zusammen weiter entwickeln können, in zwei bis drei Jahren vorne mit kämpfen können.