Grosses Heimwochenende | 30. Oktober 2011

Dreifachheimrunde für Judoschule Regensdorf
Am Samstag kämpften im Schulhaus Ruggenacher 1 in Regensdorf gleich alle drei Mannschaften der Judoschule in einer Heimrunde um Punkte. Vor dem ersten Kampf wurde ein Training für die jüngsten Wettkämpfer angesetzt, welches vom Coach des NLA Teams Thomas Hanhart und einem seiner Athleten Gregor Cremosnik durchgeführt wurde. Anschliessend stand für den Nachwuchs das Studium der Mannschaften und natürlich das anfeuern an.

1. Liga Damen
An einer Damenrunde in der Regionalliga kämpfen jeweils drei Mannschaften je einmal gegeneinander. Der Sieger einer Begegnung bekommt jeweils 2 Punkte.
In der ersten Begegnung des Tages kämpften die beiden Gastmannschaften.
St. Gallen verlor dabei im letzten und entscheidenden Kampf gegen Basel mit insgesamt 4:6 Siegen.
In der zweiten Begegnung trafen Regensdorf und Basel aufeinander.
Nicole Furrer gewinnt mit Ippon während eines Festhalters durch Aufgabe des Gegners. Den zweiten Kampf bestritt die Teamjüngste Rrezarta Racaj die nach langem Kampf sehr unglücklich mit einer Festhaltetechnik verlor. Sarina Zeller gewann den dritten Kampf überlegen und souverän mit einer Festhaltetechnik nach rund 90 Sekunden. Toll was für Fortschritte ihr gelungen sind. Da Denise Läubli nach gut drei Minuten mit einer schönen Fegetechnik mit Höchstwertung Ippon gewann, ging diese Runde mit einem 6:4 an Regensdorf.

Die letzte Runde der Damen bestritten Regensdorf und St. Gallen. Nicole Furrer gewann bei Halbzeit mit einer Festhaltetechnik nach starkem Kampf. Nach einem spannenden Kampf brach die Schülerin Rrezarta Racaj gegen Ende etwas ein und verlor mit zwei Waza-ari. Sarina Zeller verlor ihren zweiten Kampf leider ebenfalls trotz sehr starker Gegenwehr. Somit war die Runde verloren mit 2:8.

Für die Regensdorferinnen ist die Saison mit dem fünften Platz damit beendet.

2. Liga Herren
Wie bei den Damen kämpfen auch in den Herrenregionalligen jeweils drei Mannschaften, jeder gegen jeden. Pro Team sind es ebenfalls fünf Gewichtsklassen, für einen Sieg erhält man ebenfalls zwei Punkte.
Da das Team aus St. Gallen wegen zu vielen Absenzen forfait geben musste, war einzig Heiligkreuz im Furrtal. Die Zürcher Unterländer hatten so schon zwei Punkte auf sicher.
Im ersten Kampf durfte mit Pascal Chuard einer der Teamleader an den Start. Nach guter Gegenwehr des erfahrenen Kämpfers aus Heiligkreuz verlor Pascal Chuard nach 90 Sekunden überraschend mit einer Kontertechnik. An Christian Aeschlimann war es nun eine Reaktion zu zeigen, was ihm auch gelang! Nach 37 Sekunden konnte er seinen Kontrahenten mit einer Armhebeltechnik zur Aufgabe zwingen.
Im dritten Kampf gewann Fabian Grau knapp vor Hälfte verdient mit der zweiten Waza-ari Wertung. Wettkampftrainer Raphi Lötscher machte kurzen Prozess und konnte nach 17 Sekunden mit einem sensationellem Schenkelwurf gewinnen. Ken Awai verlor abschliessend im letzten Kampf genau bei Halbzeit mit einer Hüftfegetechnik.
Regensdorf gewinnt somit verdient und sicher mit 6:4 und verbleibt ungeschlagen als klarer Tabellenleader.
Am kommenden Donnerstag 3. November um 20.00 findet an der Affolternstr. 53 in Regensdorf die letzte Runde der Saison gegen Winterthur und Wil.

NLA Herren gegen Marly
In einer NLA Herrenrunde kämpfen jeweils nur zwei Mannschaften in sieben Gewichtsklassen eine Hin- und eine Rückrunde aus. Der Sieger einer Runde kriegt wie in den Regionalligen zwei Punkte.
Nach einer wegen vielen Absenzen schwierigen Saison war die siebte und letzte Runde gegen Marly sehr wichtig für den Gastgeber aus dem Furttal.
Das Team aus Marly hatte mit Absenzen zu kämpfen und konnte deswegen nur mit fünf Kämpfern antreten.

Hinrunde
Marcel Hautle verlor bei Halbzeit gegen eine schöne Schultertechnik. Raphi Oertli konnte nach etwas mehr als der Halbzeit mit einer starken Einhaktechnik überlegen und verdient gewinnen. Mirko Kaiser gewann mit einer tiefen Schultertechnik bei Halbzeit ebenfalls mit Ippon. Martin Schumacher konnte gegen den Nachwuchsmann von Marly überlegen nach zwei Minuten mit einer Festhaltetechnik reüssieren. Gregor Cremosnik, der vor den Kämpfen mit Hanhart das Nachwuchstraining leitete, verlor seinen nach einem umstrittenen Konter mit Ippon. Die Entscheidung der Schiedsrichter stand aber unumstösslich fest. Dennoch gewann Regensdorf die Hinrunde mit 10:4.

Rückrunde
Mirko Kaiser kämpfte bis zum Ablauf der fünf Minuten Kampfzeit unentschieden. Rolf Erlebach gewann nach zähem Kampf mit einer tollen und sehenswerten Schultertechnik. Marcel Hautle gewann mit einer wunderschönen Hüftfegetechnik mit Ippon. Martin Schumacher konnte auch den zweiten Kampf gewinnen, diesmal nach 13 Sekunden mit einer Fussfegetechnik. Zum Abschluss des Tages durfte Gregor Cremosnik ein zweites Mal kämpfen und konnte mit einer Vornehinten – Kombination nach exakt drei Minuten gewinnen. Regensdorf gewinnt somit auch die Rückrunde, diesmal mit 13:1.
Trotz vier Punkten für die Judokas aus Regensdorf, beenden sie die Qualifikation auf dem sechsten Platz. Damit ist die Saison die aufgrund vieler Abwesenheiten schwierig war beendet.

Technischer Kurs
Das Wochenende wurde durch einen technischen Kurs mit dem in Lausanne lebenden Japaner Hiroshi Katanishi abgerundet. Katanishi wurde von den Schulleitern Willi und Bürgi, die ihn seit vielen Jahren kennen, eingeladen. Vom Träger des siebten schwarzen Gürtels wurden die Regensdorfer und externen Judokas in verschiedenen judospezifischen Basistechniken geschult um präziser und schneller zu werden.
Katanishi und die Schulleiter hatten zusammen mit dem von zehn- bis fünfizgjährigen breit durchmischten Kursteilnehmern viel Spass und konnten viel profitieren.
Katanishi kündigte bereits an, dass er 2012 gerne wieder komme, besonders wenn er zur Eröffnung des neuen Trainingsraumes eingeladen werde.

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